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Dating Apps: Wie viel verdienen die Macher hinter Tinder, Lovoo & Co?


Dating Apps auf dem Smartphone

Tinder? Das ist doch dieses Projekt der „Liebe auf den ersten Wisch, oder?“ Die meisten Menschen haben von den ganz großen Global Playern der Dating-Portale schon einmal etwas gehört, auch die Verliebten!

Obwohl sich Parship und Tinder beispielsweise nur schlecht miteinander vergleichen lassen, haben sie eines gemeinsam: Der Wunsch nach maximalem Umsatz. Aber wie gut verdienen die klugen Köpfe hinter dem Projekt Liebe wirklich? Ist Dating ein einträgliches Geschäftsfeld oder überschreiten die Ausgaben die Einnahmen?

Kann jeder Dating? Warum die Kosten am Anfang so wichtig sind

Eine Dating-App entwerfen und reich werden? Funktioniert das so einfach? Fakt ist, die Konkurrenz ist groß und wer heute noch groß rauskommen möchte, braucht die besondere Idee. Ebenfalls wichtig ist das Grundkapital, denn ohne Investition entsteht kein erfolgversprechendes Projekt. Es lohnt sich vor der App Entwicklung Kosten bei der Agentur DeineSeite.at zu überprüfen, um die Planung zu realisieren.

Es steht ein Rechner zur Verfügung, der die Spezifikationen und Ansprüche an die gewünschte App abfragt und so einen Überblick über erwartbare Kosten gibt. Warum aber überhaupt einen Profi heranlassen? Gerade beim Thema Dating sind Menschen äußerst kritisch, denn es ist ein sensibler Bereich. Wer mit einer neuen App durchstarten möchte, braucht den Background von Experten. Nur wenn die App reibungslos läuft und an die Wünsche der Kunden angepasst ist, gibt es eine Chance auf dem hart umkämpften Markt.

Das Phänomen Parship – was der Datingriese pro Jahr verdient

Es sind die Erfolgsgeschichten von Freunden oder im TV, die das Thema Dating für immer mehr Menschen interessanter machen. Eine der größten und namhaftesten Partnervermittlungen in Deutschland ist Parship. Der Anbieter richtet sich an Singles, die auf der Suche nach einer langfristigen Beziehung sind. Der kurze Wisch für ein Date mit besonderen Vorzügen gehört nicht zum Portfolio, hier suchen Menschen nach der großen Liebe.

Wer sich anmeldet, muss zur exklusiven Nutzung der Website ein Premium-Abonnement abschließen. Zwar wirbt Parship mit der kostenlosen Registrierung, faktisch ist eine Kontaktaufnahme zum Gegenüber aber nur für Premium-Mitglieder möglich. Die Kosten liegen zwischen 66 und 80 Euro pro Monat (je nach Dauer der Laufzeit). Parship gehört zu den seriösen und beliebten Plattformen und spricht vor allem die Zielgruppe über 30 Jahre an.

Allein im zweiten Quartal von 2022 konnte Parship einen Umsatz von 130 Millionen Euro erzielen, hochgerechnet aufs Jahr entspricht das Einnahmen von rund 500 Millionen Euro.

Tinder – die App kann ihre Umsatzzahlen rapide steigern

Tinder ist die Dating-App für die jüngere Generation. Per Fingerwisch nach links und rechts entscheiden Menschen, ob sie eine Person interessant finden oder nicht. Bei einem „Match“ können zwei Liebessuchende miteinander in Kontakt treten und chatten. Tinder wird vor allem von Menschen zwischen 18 und 25 Jahren genutzt, die Generation 40 Plus ist hier kaum vertreten. Nicht nur die große Liebe steht im Fokus, gern wird auch nach lockeren gemeinsamen Nächten gesucht.

Tinder ist grundsätzlich kostenlos nutzbar, es gibt aber praktische Sonderfeatures, die das Leben erleichtern. Ob „Super-Likes“ für mehr Aufmerksamkeit oder unbegrenzte Suchen – die Anzahl der Bezahlkunden bei Tinder steigt immer weiter an. Das generiert der dahinterstehenden Match-Group steigende Umsätze in 2022, insgesamt wird von 810 Millionen US-Dollar gesprochen.

Die Match-Group umfasst nicht nur Tinder, sondern hat auch die Dating-Alternative Ok-Cupid im Angebot. Bezüglich kommender Zahlen äußern sich die Macher eher vorsichtig, schrauben ihre Prognosen zurück. Die Inflation bedingt auch beim Dating Sparsamkeit, viele Nutzer setzen lieber auf kostenlose Angebote und schränken sich hier ein.

Lovoo – Dating-Alternative kommt an Tinder nicht ran

Bei den Dating-Apps ist Lovoo zwar sehr bekannt, hat aber keine realistischen Chancen gegenüber Marktführer Tinder. Dennoch konnte sich der Anbieter in den letzten Jahren über beste Quartalsabschlüsse freuen. Fast in jedem Jahr übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen bei Weitem, was die Beliebtheit von Dating-Apps noch einmal hervorhebt.

Verlieben funktioniert bei Lovoo ähnlich wie bei Tinder, es handelt sich um eine Dating-App mit „Wisch-Taktik“. Der große Unterschied ist der Community-Charakter, der bei Lovoo deutlich stärker zum Vorschein kommt. Hier haben die Nutzer die Möglichkeit „live“ zu gehen und sich so mit interessierten Menschen zu unterhalten.

Lovoo wird von Experten gern als eine Mischung aus Instagram und Tinder bezeichnet, ein bisschen TikTok steckt wohl auch dahinter. Angesprochen ist auch hier die Zielgruppe 18 bis 25, es sind aber auch Menschen bis 35 bei Lovoo gut bedient. Die steigenden Umsätze zeigen klar, wie wichtig auch diese App für den Markt ist. Vor allem für jene, die eine Tinder-Alternative suchen.

Bumble – ein Teil der Match-Group

Auch Bumble konnte seine Umsätze im dritten Quartal 2022 steigern, stürzt aber an der Börse kurzfristig ab. Bumble ist ein Teil der Match-Group, zu der auch Tinder gehört. Besonderheit der App: Hier sind die Frauen dominierend. Wer sich bei Bumble als Mann nach einer Frau umschaut, muss auf deren Gunst hoffen. Bei einem Match können nur weibliche Mitglieder Nachrichten verschicken, Männer schauen in die Röhre. Werden sie nicht angeschrieben, haben sie keine Chance auf Kommunikation.

Das Konzept funktioniert und lockt vor allem weibliche Dating-Nutzer, die sich auf Plattformen wie Tinder bislang unwohl fühlten. Bumble bleibt mit seinen Mitglieder- und Umsatzzahlen weit hinter Tinder zurück, kann auch Lovoo bislang nicht das Wasser reichen. Dennoch steigen die Umsätze und das zeigt, dass der Bedarf vorhanden ist.

Fazit: Apps und Web-Portale nicht vergleichbar, Bedarf ist da

Websites wie Parship (auch als App verfügbar) und reine Apps wie Tinder lassen sich nur schwer miteinander vergleichen. Die Angebote sind deutlich unterschiedlich, die Kosten bei Parship liegen über Tinder. Dafür hat die Dating-App klar mehr Nutzer zu verzeichnen. Die Konzepte sind jedoch so verschieden, dass eine Gegenüberstellung hier nicht passend ist.

Eines zeigen die Zahlen und Prognosen für die Zukunft aber eindeutig: Dating per App oder Website ist nicht mehr wegzudenken aus der Gesellschaft. Wer mit etwas Planung und Konzept eine neue App auf den Markt bringt, sollte dieses Segment nicht außer Acht lassen.

Im Dating-Bereich lassen sich Umsätze generieren, da die Menschen bereit sind, für die Liebe zu zahlen. Kostenfreie Apps und Dating Plattformen haben bedeutend weniger Kunden, da das Niveau hier nicht auf Stand gehalten werden kann.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/clN4DePMfm4